OMR-Blues – per Düsenantrieb in die Event-Normalität

OMR Festival

“Glücksverkatert” kennen wir. Ich ergänze um einen tiefen “Erlebniskater”. Sogar nach knapp einer Woche hänge ich noch tief in den OMR-Seilen und in der Verarbeitung dieses mega Events.

Größenwahn meets Rock’n Roll, so nannte einst unser Geschäftsführer einen der Werte unserer Silpion Events. Wer unser Sommerfest oder das weltgrößte Kickerturnier, den SKC, kennt, versteht es. Doch was die OMR in der letzten Woche erreicht hat, liegt far beyond und potenziert dies um ein Vielfaches.

Menschen, Menschen überall

Dass es groß wird, konnte man bereits anhand der Vorberichterstattung erahnen. Zum einen in den Stories von Mitarbeitern und Crew-Mitgliedern, die Einblicke während des Aufbaus gewährten und mit dem Golf-Cart über das Gelände düsten. Verfestigt wurde es von den langen Schlangen vor der Vorakkreditierung und dem Einlass.

Doch das Bild, wenn man zum ersten Mal die heiligen Hallen betritt und die Rolltreppen hochfährt … unbeschreiblich. Menschen, Menschen überall. “Schocktherapie für die Menschenphobie” titulierte es die WuV. Wie wahr. Selbst für Menschen, die mit Menschenmassen und visuellen Reizen gut umgehen können, war es ein Synapsen-Feuerwerk und Reizüberflutung pur.

Blick auf die Messe der OMR
Blick auf die Messe der OMR

Was ist Hype, was ist Mehrwert?

Hochachtung, was die OMR-Crew da produktionstechnisch aufgefahren hat. 

Chapeau, die Aufmerksamkeit und virale Verbreitung so zu bündeln, dass die OMR allgegenwärtig war und ist. Ein Hoch an das Programm Advisory, dass mehr als 10 Stages und 29 Masterclass Tracks für zwei Tage bestückt hat. Eine beträchtliche Leistung.

Durch die OMR wurde der Düsenantrieb gezündet – rein in die Event-Normalität. Obwohl … normal war da nichts mehr. Augenscheinlich vergessen war die Pandemie. Es war ein Festival der Superlative.

Lanz und Precht auf der OMR
Lanz und Precht auf der OMR

Doch was ist Hype und welchen Mehrwert nehme ich mit? Ich muss ehrlich gestehen, ich war etwas überfordert vom Überangebot und der Frage, in welche Session ich als nächstes gehe. Ganz zu schweigen, ob ich noch einen Sitzplatz bekomme. (The struggle is real … insbesondere bei Masterclasses.)

Die großen Bühnen in den Expo-Hallen zu platzieren und dennoch ca. zwei Drittel der Fläche als Networking und Expo-Raum zu nutzen war Fluch und Segen zugleich. Es war ein ständiges Konsumieren. Multi-Tasking – ein klassisches Problem dieser Zeit. OMR ist wie Netflix-Blockbuster schauen und gleichzeitig TikTok konsumieren. Ich wünschte, ich könnte mich auf einen Vortrag voll und ganz konzentrieren.

Blue Stage in der Food & Networking Area
Blue Stage in der Food & Networking Area

Neben eindeutigen Content-Perlen wie Precht, Kutcher, Rezo und einzelnen Zitaten von Sprecher:innen der OMR-Stage hätte ich mir an vielen Stellen noch etwas mehr Tiefgang gewünscht. So kratzte man doch sehr an der Oberfläche. Toll für Einsteiger und Interessierte, die sich für den Werdegang einzelner Content-Creator:innen interessieren.

„Da hast du auf jeden Fall Credibility und Reach in der Zielgruppe.“

Am Ende des Tages habe ich mich gefragt, was hat mir der Tag gebracht? Eine tolle Party, unglaublich viele Sinneseindrücke, endlich mal wieder raus kommen und auf ein Event gehen. Dazu tolles Networking, ja.  

Doch reicht mir die Dosis an Buzzwords nicht aus. Ich will echten Content, der hilfreich ist und mich weiterbringt. Der meine Synapsen befeuert.

Erdbeerkuchen oder Glitzer-Cupcake?

Die OMR 22 ist auf jeden Fall ein Erlebnis, dass sich eingebrannt hat, doch habe ich die solutions: vermisst. Viel kleiner, viel vertrauter. Ein Ort zum Eintauchen tiefer in die Materie. Auf Augenhöhe.

Wenn man die OMR mit der solutions: vergleicht ist es vielleicht so, als wenn man einen Red Velvet Cupcake mit Rainbow Frosting mit Glitzer und Streuseln mit Erdbeerkuchen vergleicht. Doch anstatt eines Zuckerschocks reicht manchmal auch etwas ganz Vertrautes, auf dem Boden gebliebenes, vollkommen aus. 

Ich mag Erdbeerkuchen.

OMR-Blues – per Düsenantrieb in die Event-Normalität

OMR Festival

“Glücksverkatert” kennen wir. Ich ergänze um einen tiefen “Erlebniskater”. Sogar nach knapp einer Woche hänge ich noch tief in den OMR-Seilen und in der Verarbeitung dieses mega Events.

Größenwahn meets Rock’n Roll, so nannte einst unser Geschäftsführer einen der Werte unserer Silpion Events. Wer unser Sommerfest oder das weltgrößte Kickerturnier, den SKC, kennt, versteht es. Doch was die OMR in der letzten Woche erreicht hat, liegt far beyond und potenziert dies um ein Vielfaches.

Menschen, Menschen überall

Dass es groß wird, konnte man bereits anhand der Vorberichterstattung erahnen. Zum einen in den Stories von Mitarbeitern und Crew-Mitgliedern, die Einblicke während des Aufbaus gewährten und mit dem Golf-Cart über das Gelände düsten. Verfestigt wurde es von den langen Schlangen vor der Vorakkreditierung und dem Einlass.

Doch das Bild, wenn man zum ersten Mal die heiligen Hallen betritt und die Rolltreppen hochfährt … unbeschreiblich. Menschen, Menschen überall. “Schocktherapie für die Menschenphobie” titulierte es die WuV. Wie wahr. Selbst für Menschen, die mit Menschenmassen und visuellen Reizen gut umgehen können, war es ein Synapsen-Feuerwerk und Reizüberflutung pur.

Blick auf die Messe der OMR
Blick auf die Messe der OMR

Was ist Hype, was ist Mehrwert?

Hochachtung, was die OMR-Crew da produktionstechnisch aufgefahren hat. 

Chapeau, die Aufmerksamkeit und virale Verbreitung so zu bündeln, dass die OMR allgegenwärtig war und ist. Ein Hoch an das Programm Advisory, dass mehr als 10 Stages und 29 Masterclass Tracks für zwei Tage bestückt hat. Eine beträchtliche Leistung.

Durch die OMR wurde der Düsenantrieb gezündet – rein in die Event-Normalität. Obwohl … normal war da nichts mehr. Augenscheinlich vergessen war die Pandemie. Es war ein Festival der Superlative.

Lanz und Precht auf der OMR
Lanz und Precht auf der OMR

Doch was ist Hype und welchen Mehrwert nehme ich mit? Ich muss ehrlich gestehen, ich war etwas überfordert vom Überangebot und der Frage, in welche Session ich als nächstes gehe. Ganz zu schweigen, ob ich noch einen Sitzplatz bekomme. (The struggle is real … insbesondere bei Masterclasses.)

Die großen Bühnen in den Expo-Hallen zu platzieren und dennoch ca. zwei Drittel der Fläche als Networking und Expo-Raum zu nutzen war Fluch und Segen zugleich. Es war ein ständiges Konsumieren. Multi-Tasking – ein klassisches Problem dieser Zeit. OMR ist wie Netflix-Blockbuster schauen und gleichzeitig TikTok konsumieren. Ich wünschte, ich könnte mich auf einen Vortrag voll und ganz konzentrieren.

Blue Stage in der Food & Networking Area
Blue Stage in der Food & Networking Area

Neben eindeutigen Content-Perlen wie Precht, Kutcher, Rezo und einzelnen Zitaten von Sprecher:innen der OMR-Stage hätte ich mir an vielen Stellen noch etwas mehr Tiefgang gewünscht. So kratzte man doch sehr an der Oberfläche. Toll für Einsteiger und Interessierte, die sich für den Werdegang einzelner Content-Creator:innen interessieren.

„Da hast du auf jeden Fall Credibility und Reach in der Zielgruppe.“

Am Ende des Tages habe ich mich gefragt, was hat mir der Tag gebracht? Eine tolle Party, unglaublich viele Sinneseindrücke, endlich mal wieder raus kommen und auf ein Event gehen. Dazu tolles Networking, ja.  

Doch reicht mir die Dosis an Buzzwords nicht aus. Ich will echten Content, der hilfreich ist und mich weiterbringt. Der meine Synapsen befeuert.

Erdbeerkuchen oder Glitzer-Cupcake?

Die OMR 22 ist auf jeden Fall ein Erlebnis, dass sich eingebrannt hat, doch habe ich die solutions: vermisst. Viel kleiner, viel vertrauter. Ein Ort zum Eintauchen tiefer in die Materie. Auf Augenhöhe.

Wenn man die OMR mit der solutions: vergleicht ist es vielleicht so, als wenn man einen Red Velvet Cupcake mit Rainbow Frosting mit Glitzer und Streuseln mit Erdbeerkuchen vergleicht. Doch anstatt eines Zuckerschocks reicht manchmal auch etwas ganz Vertrautes, auf dem Boden gebliebenes, vollkommen aus. 

Ich mag Erdbeerkuchen.

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